Der Gerichtsprozess zwischen dem in Lausanne ansässigen Kläger Frederik Paulsen (Foto) einerseits und Tamedia sowie verschiedenen Gruppengesellschaften andererseits ist vor zweiter Instanz durch einen Vergleich beendet worden.

Frederik Paulsen hatte sich an der Berichterstattung diverser Redaktionen von Tamedia, insbesondere zu Russlandreisen, die er zusammen mit gewählten Politikern in den Jahren 2010 bis 2017 unternahm, gestört. Er reichte im Jahr 2019 Klage ein. Mit Urteil des Zürcher Bezirksgerichts vom 23. September 2021 wurde die Klage abgewiesen, wogegen Frederik Paulsen Berufung am Obergericht eingereicht hat. Die Parteien haben sich nun während laufendem Berufungsverfahren auf eine Verhandlungslösung geeinigt. Diese sieht vor, dass die Formulierung zu den Reisekosten nachträglich abgeändert wird.